3. Mai 2015

Ein Kurztrip nach Martha's Vineyard


Mein erster Post seit Monaten. Nicht das ihr denkt, hier passiert nichts mehr. Nein ganz und gar nicht. Im Gegenteil, die Tage sind vollgepackt mit Aktivitäten und Highlights. Es werden Reisen geplant und es wird auf Reisen gegangen, wir geniesen einfach das Leben, unternehmen viel mit
unseren Freunden und dann muß ja auch noch Geld verdient werden. 
So geht der Alltag dahin...


Aber dann gibt ja im Leben so einige Dinge, die man sich wünscht und wenn sie dann in Erfüllung gehen, dann braucht man erst mal eine Weile, um das zu verarbeiten. Mir geht das so mit meinem Traum, wirklich mal eine längere Zeit auf Martha's Vineyard zu verbringen. 

Ich liebe einfach den Stil der Häuser, der Einrichtung, dieser entspannten 
Lebensweise und Landschaft. Einfach toll und einfach meins.









Zu Ostern hatte ich jetzt das große Glück an einem Seminar in Cambridge 
teilzunehmen und natürlich habe ich die Chance ergriffen und bin für einen 
Tag nach Martha's Vineyard gefahren. Auch wenn ich leider nur einen Tag bleiben 
konnte, es war ein super schöner Tag und ich komme auf alle Fälle wieder. 
Ich bin den ganzen Tag auf einem Fahrrad rumgeradelt, habe hier und da angehalten,
Bilder gemacht und die Eindrücke aufgenommen. 




Ich wünsche Euch einen entspannten Wochenbeginn und hoffentlich bald 
sommerliches Wetter, so daß wir uns wie im Urlaub fühlen können.



14. November 2014

Dublin, die schönsten Orte, um dem Alltagsstress zu entfliehen





Hallo Ihr Lieben, in den letzten Wochen bin ich viel unterwegs gewesen und habe Orte kennengelernt, die einfach nur wunderschön sind. Ich liebe es sehr in der Welt herum zu reisen und habe festgestellt, daß ich dabei super abschalten kann. Die neuen Eindrücke und Erlebnisse bleiben ja meist noch lange in Erinnerung und hinterlassen ein Gefühl von Klarheit und positiver Stimmung.  



























Im Oktober bin ich deshalb mit meinem Sohn nach Dublin geflogen und wir haben Freunde besucht. Es war mein erster Besuch auf der grünen Insel und ich war überrascht, wie mediterran das Flair dort zum Teil ist. 

Übernachtet haben wir im Kingston Hotel in Dùn Laoghaire (man spricht es "Dun Liery" aus), einem Ort südlich von Dublin, der mit der DART, dem Vorortzug, super erreichbar ist. Jeden Morgen sind wir aufgewacht mit der tollsten Aussicht auf die Bucht von Dublin und den Jachthafen von Dùn Laoghaire.



























In Koorperation mit dem Hotel befindet sich direkt nebenan das Restaurant Oliveto. Einen Tisch zum Dinner bekommt man normalerweise nur gegen Reservierung, da es bei den Einheimischen super beliebt ist. Aber sobald man sich als Hotelgast zu erkennen gibt, bemühen sich die Kellner sofort einen Tisch freizumachen, was für uns jedenfalls gut funktioniert hat. Aber auch wenn ihr im Oliveto kein Glück habt, gibt es in Dùn Laoghaire großartige Alternativen.


























Eine Institution seit über 50 Jahren in Dùn Laoghaire ist Teddy's Ice Cream. Köstlich! Mit dem Eis geht es dann entweder an der Küstenpromenade entlang bis zum James Joyces Tower und der Badeanstalt Forty Food, wo die Iren selbst am 23.Dezember noch in den Atlantik schwimmen gehen.

Oder alternativ könnt ihr einen Spaziergang durch den People's Park machen. Wenn man den People's Park auf der gegenüberliegenden Seite verläßt, landet man auf einer Einkaufsstraße mit den schönsten Vintageschilder und liebevollsten Schaufenstern, die ihr je gesehen habt. Alles in Dùn Laoghaire ist irgendwie liebevoll, elegant und mit einem Hauch Vintage, wie aus einer anderen Welt. Es ist der perfekte Ort, um einfach mal durch den Tag zu treiben und die Alltagssorgen zu vergessen, denn die scheint niemand dort zu haben.
























































Natürlich waren wir auch direkt in Dublin unterwegs. Eine interessante, lebendige Hauptstadt, die trotzdem ganz charmant geblieben ist. Es lohnt sich auf alle Fälle mal einen Tag lang die bequemsten Schuhe anzuziehen und einfach durch die Straßen zu schledern.



























In der Haupteinkaufsstraße Grafton Street kann man einkaufen bis zum umfallen, aber auch ein Besuch in Temple Bar, das ehr studentisch geprägt ist, lohnt sich. Vorallem, wenn ihr auf der Suche nach anderen Mitbringseln als dem obligatorischen irischen Hüten, Pullover, Keksen oder Ginuess seit, lohnt sich Temple Bar. Und nicht zu vergessen, die Kneipenszene bei Nacht soll viel Spaß machen. Allerdings haben wir das dieses Mal noch nicht getestet. 























































Wenn ihr von dem Trubel der Innenstädte genug habt, dann nehmt den Zug und fahrt nach Malahide an das nördliche Ende der Bucht von Dublin. In Malahide gibt es ein sehr schönes kleines Schloß, mit fünf eigenen Schloßgeistern, einer sehr unterhaltsamen Führung und einem riesigem Park, in dem man Picknick machen kann. Aber auch die kleine Stadt Malahide und die Küste und das Flair rund um das Schloß sind sehr sehenswert und erholsam.






























Irgendwie ist vieles in Dublin und der Umgebung einfach magisch und viel entspannter als man es von einer europäischen Hauptstadt erwarten würde.





















































Ein letzter Ort, den ich Euch vorstellen möchte, ist Killiney, ein Vorort von Dublin in dem auch Bono von U2 sein Haus hat. Wir sind zum Killiney Hill Park hoch gefahren und haben von dort die Küste und auch das Hinterland von der Dublin Bucht überblickt. Es gibt verschiedene Routen hoch zum Plateau, die man als schönen Spaziergang gestalten kann oder wer mag kann auch die Klettertour unternehmen. Oben angekommen, hat man den besten Blick überhaupt und möchte einfach nur die Welt umarmen und geniesen.



























Wart Ihr schon mal in Irland? Welches sind Eure Orte, um dem Alltagsstress zu entfliehen?





7. November 2014

Das Leben ist nicht planbar, aber dennoch schön!




Hallo Ihr Lieben, 

heute fange ich einfach mal an zu schreiben und beende damit diese Blogpause, die jetzt doch länger gedauert hat als geplant. Eigentlich hatte ich so viele Projekte im Kopf, eigentlich mache ich immer so viele Pläne und eigentlich hatte ich bisher mein Bloggerleben, das als Shopbesitzerin, meinen Hauptjob als Architektin und meine Rolle als Alleinerziehende Mutter voll im Griff. Alles lief super, ich war rundum glücklich und habe mich absolut unangreifbar gefühlt. Aber das Leben ist manchmal anders und meistens auch nicht so, wie wir es planen. Um es gleich vorne weg zu sagen, es läuft alles immer noch super. Es sind keine existenziellen Kriesen über uns herein gebrochen. Gott sei Dank, aber dennoch waren die letzten Monate für mich ein Weckruf. 


Einige langjährige Leser unter Euch wissen ja, daß ich hauptberuflich Investitionen und Bauprojekte entwickle und für eine große Privatschule realisiere. Ein spannender Job, der viel mit Innenarchitektur, Architektur und Projektmanagement zu tun hat. Ich liebe meinen Job und deshalb habe ich mich die letzten Jahre auch sehr stark engagiert und darf jetzt endlich eins der größten Projekte überhaupt - ein Sport- und Lernzentrum bauen. Nachdem wir fast 5 Jahre daran gearbeitet haben und die Planung gemacht haben, sind jetzt tatsächlich die Bagger angerollt und wir bauen. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl so ein Ziel erreicht zu haben. Da es aber kein Licht ohne Schatten gibt, braucht dieses Projekt natürlich auch gerade jetzt sehr viel Energie und trotz allem Optimismus und Freude, hat mein Körper irgendwann einfach eine ganz fette deutliche Grenze aufgezeigt. Auf einmal ging fast gar nichts mehr und ich habe mit viel Willenskraft die täglichen essentiellen Sachen noch erledigt und mich ansonsten darum gekümmert mich zu erholen. Das war nicht leicht, denn ich mußte zu allererst lernen los zu lassen und kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich etwas nicht schaffe. Das ich durch diesen Schritt auch meinen Blog und den Onlineshop runterfahren mußte, habt ihr ja alle gemerkt und ich danke Euch allen, daß Ihr trotzdem zu mir gehalten habt.

In den letzten Wochen habe ich viel darüber nachgedacht, was ich eigentlich möchte. An erste Stelle steht ganz klar mein Sohn. Auch wenn er jetzt schon als Teenager sehr selbstständig ist, möchte ich die Zeit haben, wenn er mich braucht und die halte ich immer frei. Mir ist auch mein Hauptjob nach wie vor sehr wichtig, denn ich liebe das was ich dort täglich schaffe. Ich habe aber auch gelernt, zu meinen Bedürftnissen zu stehen und das es okay ist, es nicht allen Recht zu machen. Ich weiß, das klingt abgedroschen und eigentlich sollte es doch jeder wissen, aber ich hatte es einfach verdrängt. 

Dann habe ich lange überlegt, was ich mit Martha's anfange. Der Onlineshop braucht sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit und vorallem habe ich immer den Anspruch meinen Kunden einen sehr persönlichen Service zu bieten und auf Anfragen schnell zu antworten. Mir persönlich hat der Shop immer sehr viel Spaß gemacht und vieles davon kam ja auch hier im Blog zum Ausdruck. Als ich jetzt bei den Sommermessen nichts mehr eingekauft habe hat mir das schon sehr weh getan und ich habe manches Mal an meiner Entscheidung gezweifelt. Heute bin ich aber so weit und weiß, daß es besser ist, den Shop erstmal runter zu fahren. Wir verkaufen noch die wenigen Sachen, die noch da sind und dann schauen wir weiter. 



Was mir aber in den letzten Wochen immer wieder gefehlt hat ist der Blog. Dieser Blog ist zu einem echten Herzensprojekt geworden und das kann ich nicht aufgeben. Der Blog ist so etwas wie meine kleine Welt, in der ich alle meine Gedanken und Projekte ausprobieren kann. Es ist für mich die Welt, in der auch ganz verschiedene Themen zum Ausdruck kommen und meine Kreativität einfach so fließen kann. Das möchte ich nicht aufgeben! 

Mir ist bewußt, daß dies heute mein längster und mein persönlichster Post in den ganzen drei Jahren war. Aber es war mir einfach wichtig, diese Erfahrung mit Euch zu teilen und Euch zu erklären. Ab jetzt geht es dann wieder locker, flockig, in gewohnter Weise um schönes Design, tolle Reisen, Rezepte und das Leben allgemein in meinen Posts. Ich freue mich schon darauf und mein Kopf ist endlich wieder voller Pläne! 

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen entspannten Abend und ein schönes Wochenende! 
Jana
 

13. August 2014

Galettes mit frischen Feigen - Frankreich für Zuhause










Was ist für Euch das Schönste am Sommer? Die Sonne, die Wärme und kurze Hosen und Röcke tragen? Schwimmen im Meer? Oder wie sieht's aus mit wundervollen Reisen? Ich liebe es zu verreisen und da ich es auch liebe zu Essen und immer gerne neues ausprobiere, werde ich das in Zukunft mehr verbinden.

Erinnert Ihr Euch noch an die beiden ersten kulinarischen Frankreich-Liebhaber-Post (hier) und (hier). Ich habe zwar noch immer keinen passenden Namen, für die Blogserie, die mir im Kopf rumspukt, aber es hat was mit internationaler Küche zu tun.



Heute habe ich für Euch Nummer 3 aus der Frankreich Liebe. In der Onlineausgabe der Zeitschrift Lecker habe ich ein Rezept für Galettes mit Brie und frischen Feigen ausprobiert. Das letztet Mal habe ich Galettes in einer kleinen Creperie in Weimar gegessen. Köstlich und gesund, da sie mit Buchweizenmehl gemacht werden.





























Von meinem Lieblingsladen hier in Oberursel habe ich mir frisches Baquette mit nach Hause geholt. Die Feigen gab's beim Obsthändler, davon haben wir einige sehr schöne Läden hier in Oberursel, da die ganze Stadt scheinbar immer mit Essen beschäftigt ist. Am Anfang war die Fülle an Delikatessenläden und Obst+Gemüsehändlern schon befremdlich für mich, aber mittlerweile finde ich es Klasse, da jeder seine Spezialitäten hat und ein Besuch sich immer lohnt.



















































Die Zubereitung von Galettes ist super einfach. Ihr braucht für 8 Stück folgende Zutaten:

150g Buchweizenmehl
100g Weizenmehl
Salz
1 Ei
100g Milch
weiches Butterschmalz zum backen
mindestens 4 frische Feigen, mehr je nach Geschmack
einen schönen französischen Brie
frische Kräuter z.B. Thymian

Und so geht's:

Mehlsorten, 1⁄2 TL Salz und Ei in eine große Schüssel geben. Milch und 1⁄4 l Wasser nach und nach mit einem Kochlöffel einrühren, sodass ein glatter, dünnflüssiger Teig entsteht. Zugedeckt ca. 1 Stunde kalt stellen.

Das mit dem kaltstellen ist wichtig, damit die Klebestoffe vom Mehl sich richtig schön entfalten können und der Galette schon weich wird.

Ausbacken funktioniert wie bei allen anderen Pfannkuchen und Crepes. Versucht den Galettes schon dünn zu backen, da der Teig ganz schön satt macht. Die fertigen Galettes am besten im Ofen warm halten und dann auf dem Teller mit den aufgeschnittenen Feigen und Brie anrichten. Zur Ergänzung habe ich noch etwas frischen Thymian darüber gestreut. Köstlich!

Das ganze Rezept für Galettes mit Brie und Feigen von Lecker gibt es (hier)


























Viel Spaß beim Nachbacken, Dekorieren und Ausprobieren. Noch ein Tipp zur Tischdeko: Ich fand das Thema French Cottage ganz spannend zu diesem Essen. Das heißt, etwas rustikaler, mit Rattan, blauer Tischdecke, roten Toiles de Joy Tellern oder Tassen. Verwendet ruhig auch ein paar Holzbretter und vorallem Lavendelsträußchen, Rosmarin und frischen Thymian in Töpfchen oder mit Paketschnurr zusammengebunden. Falls ihr noch ein Stück französisches Leinen mit roten Streifen habt, umso besser. Das paßt perfekt zu den aufgeschnittenen Feigen.


Ich wünsche Euch eine schöne restliche Woche und geh jetzt mal Speisepläne ausdenken, denn es wird Zeit einen neuen Food-Post vorzubereiten. Welche internationale oder nationale Küche bevorzugt Ihr? Habt Ihr ein tolles Rezept?




8. August 2014

Eine total entspannte Auszeit im Schwarzwald





Wart Ihr schon einmal im Schwarzwald? Ich war das letzte Mal vor gefühlten 25 Jahren im Schwarzwald auf Klassenfahrt. Später auch mal privat aber damals sind wir viel weiter nach Süden gefahren, Richtung Schweiz.

Seit vergangenem Wochenende bin ich jetzt auch großer Fan vom nördlichem Schwarzwald. Eine tolle Gegend, die man unbedingt kennen sollte. Der Grund, weshalb es hier im Blog momentan etwas ruhiger zugeht, sind meine extrem anstrengenden Arbeittage außerhalb der Bloggerwelt. Es gibt Abende, da komme ich nach Hause und mag kein einziges Wort mehr sprechen. Und auch wenn das Bloggen für mich oft eine Flucht und eine Möglichkeit zum Auftanken ist, so waren meine Akkus in den letzten Wochen einfach ganz schön leer und ausgebrannt. Schön ist es dann, wenn man in solchen Phasen liebe Menschen hat, die sich um Entspannung, Auszeiten und das Rückgewinnen der Energie kümmern. Oder? Was denkst Ihr? Habt Ihr auch solche Engel um Euch herum? Seit Ihr auch so ein Engel für Eure Familie oder Freunde?




Mein Engel kam jetzt mit einem Gutschein von MyDays für ein Wochenende im Schwarzwald. Ausgesucht habe ich mir das Mönchs Waldhotel, denn das Hotel liegt von Oberursel nur 180km entfernt. Zur Abwechslung also mal keine stundenlange Fahrt Richtung Norden, sondern gemütliches Reisen in eine fast andere Welt. Auf alle Fälle eine Region in Deutschland, die ich kaum kannte. Als erstes fiel auf, daß unsere Handys nicht mehr funktionierten, da die Berge einiges abschirmen. Es war einfach toll, denn so kann man mal richtig entspannen.


Wir sind zwei ganze Tagen komplett abgetaucht. Sind ganz viel gewandert, im Hotelpool geschwommen, haben fantastisch gegessen, waren im Kloster Hirsau und haben einfach die Natur genossen.



Die Klosteranlage hat mich sehr beeindruckt. Es fühlte sich fast an, als wären wir in den Film "Drei Haselnüsse für Aschenbröttel" gefallen. Eine Reise in eine Märchenwelt und auf einmal ist alles in der Welt schön. Kennt Ihr das Gefühl? Wenn alles machbar scheint?



Das Wochenende und mein Erholungsprogramm der letzten Wochen zeigt auch mehr und mehr seine Wirkung. Meine Energie ist zurück und ich mache Pläne. Ich liebe es, Pläne zu machen! Das letzte Wochenende hat viel dazu beigetragen. Die Organisation über MyDays war super einfach. Das war bestimmt nicht das letzte Mal, daß wir dort vorbei geschaut haben. Es lohnt sich.





























Wie entspannt Ihr Euch am liebsten? Macht Ihr Sport? Oder lest Ihr lieber gemütlich ein Buch?

Ich wünsche Euch ein wundervolles Wochenende! Entspannt Euch und geniesst die freien Stunden!





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