26. Juli 2014

Sommer auf dem Balkon mit einem Lounge-Bett - DIY





























Hallo Ihr Lieben, dieses Jahr hat der Sommer ja so einiges zu bieten und auch wenn es immer mal wieder Regentage gibt, so können wir doch die eine oder andere schöne Stunde auf dem Balkon verbringen. Am schönsten finde ich es immer wenn es ein lauer Sommerabend ist und wir mit Decken und Kissen noch ganz gemütlich draußen sitzen können.





























Damit es so richtig bequem bleibt, wollten wir unbedingt ein Loungebett, aber jeder der schon mal diesen Wunsch hatte, wird mir zustimmen, daß diese Betten ein halbes Vermögen kosten. Glaubt mir, wir haben überall gesucht aber entweder waren die Maße falsch oder der Preis für meinen Geldbeutel völlig überzogen. Also haben wir begonnen über eine DIY Möglichkeit nachzudenken.





























Ich habe überlegt mit Europaletten etwas zu schaffen oder einen Rahmen zu bauen, mit Holz aus dem Baumarkt oder noch viele andere Ideen. Bis mein Kind auf die Idee kam, eins unserer Ikearegale aus der Expeditserie zu verwenden, da wir die ohnehin gerade aussortieren. Ich sag Euch die Idee ist perfekt und bevor Ihr Eure alten Regale wegwerft, überlegt, ob nicht daraus ein nützliches Loungebett für den Balon entstehen kann.





























Die Regale sind 50cm tief und damit ideal zum darauf sitzen. Durch die Fächer bekommt man gleich noch eine stabile Unterkonstruktion für den Sitz obendrauf. Als Sitzfläche habe ich eine Schaltafel und eine Kinderbettmatraze oben aufgelegt. Ihr müßt noch nicht mal groß handwerklich geschickt sein, denn die Platte kann man sich im Baumarkt auch passend zu sägen lassen. Es hält ganz ohne Verschraubung wenn es sein muß und wenn es mit wetterfester Farbe gestrichen wird, habt ihr gleich für den Winter noch eine Aufbewahrungsmöglichkeit.





























Da ich, bis auf die Schaltafel bereits alles im Haus hatte, hat unser Loungebett am Ende statt 399EUR nur noch 15EUR gekostet und wir freuen uns jeden Tag daran. Aber auch, wenn ihr vielleicht noch etwas mehr kaufen müsst, kommt ihr nicht teurer als 100EUR und habt damit eine wundervolle Sitzecke für den Sommer.




























Damit es so richtig gemütlich wird und auch zum sitzen geeignet ist, sind viele Kissen am wichtigsten. Wir haben einen ganzen Stapel, den wir ansonsten in einem Korb aufbewahren und somit immer Griffbereit für ein bischen Gemütlichkeit.


Perfekt wird so ein Sommertag dann noch mit ein bischen Kuchen, Eistee und einem gutem Buch oder einer Zeitschrift. Das ist für mich Entspannung pur und Zuhause ist es doch immer am Schönsten.



Habt Ihr auch Selbstgebaute Sachen auf Eurem Balkon, im Garten oder im Haus? Mögt Ihr gerne mal alten Möbeln eine neue Funktion geben?  



12. Juli 2014

Ein Tag am Ammersee und im Kloster Andechs



























Hallo Ihr Lieben, während wir jetzt bereits an anderen Ende von Deutschland sind, an der Ostseeküste, wollte ich Euch unbedingt noch die Bilder vom letzten Wochenende am Ammersee zeigen. Nachdem ich am Samstag die Trendset Messe in München besucht habe, bin ich am Sonntag ganz zeitig aufgestanden und zum Ammersee gefahren. Der See liegt östlich vom Starnbergersee, ist aber touristisch bei weitem nicht so überlaufen wie der große Nachbar. Und, ich wollte schon immer mal zum Kloster Andechs, daß hoch über dem See thront und für Wallfahrer schon immer eine große Anziehung hat.




Der Tag war wettertechnisch ein absoluter Höhepunkt, denn schon früh stand die Sonne an einem strahlend blauem Himmel. Ein perfekter Sommertag. Da ich ein absoluter Frühaufsteher bin, war ich auch vor allen anderen am See unterwegs und konnte tolle Bilder machen. Vorsicht Bilderflut!






















































Was mir an Bayern und auch weiter südlich schon immer sehr gefallen hat, ist dieses Panorama, wenn man über den See schaut und im Hintergrund die Berge sieht. Ich bin jedes Mal wieder tief beeindruckt und könnte mir gut vorstellen in dieser Ecke von Deutschland irgendwann mal zu leben. Allerdings muß es in der Kombination mit einem See sein, denn ganz ohne geht's dann doch nicht. Obwohl der Ammersee ja noch kleiner als der Starnberger See ist, war ich fasziniert von der Weitläufigkeit.





























Das Umland rund um den See ist geprägt von kleinen Orten, mit sehr interessanten Kirchen, schönen gepflegten Häusern und viel ländlicher Gemütlichkeit. Ich kann mir sehr gut vorstellen, daß man sich hier im Urlaub auch so richtig erholen kann und entspannt.






























































Besonders geschichtsträchtig ist das Kloster Andechs, auch wenn ich es mir irgendwie größer vorgestellt hatte. Der Tag hatte mit einigen Andachten und Messen für Wallfahrtsgruppen begonnen, weshalb ich leider nicht die Kirche rein konnte. Einen Blick habe ich trotzdem erhascht und weiß, daß es sich lohnt auch ein zweites Mal hin zu fahren.



Nach diesem Abstecher zum Kloster bin ich wieder runter zum See gefahren, denn Wasser hat auch mich immer eine große Anziehungskraft und ich liebe es am oder auf dem Wasser unterwegs zu sein. Ich hatte die Picknickdecke und Verpflegung mit und habe mir immer wieder nette Cafès gesucht, um gemütlich zu sitzen. Die Menschen, denen ich begegnet bin, waren alle sehr freundlich und offen und man ist schnell ins Gespräch gekommen, wenn man wollte. 



Falls Ihr einen Ausflug an den Ammersee plant, dann würde ich Euch die kleine Ortschaft Utting empfehlen.  Dort gibt es ein Strandbad, gute Gastronomie direkt am See und es ist nicht so voll wie am Ostufer des Sees. Das Panorama auf die Berge ist von dieser Seite am schönsten. Für ein bischen mehr Trubel, bietet sich das Restaurant Fischer in Eching an, allerdings ist dort das Drumherum nicht ganz so beschaulich. Das Restaurant und die Terrassen sind dafür Top.

























Mögt Ihr gern die Berge? Oder kommen für Euch nur Meer und Strand in Frage? Habt Ihr Tipps für weitere Berg & See Kombinationen?



7. Juli 2014

Highlights von der TrendSet Messe in München - Part I

Madam Stoltz



























Hallo Ihr Lieben, wie geht es Euch? Ich hoffe, Ihr hattet ein erholsames Wochenende und könnt voller Tatendrang loslegen. Hinter mir liegt ein sehr schönes, anregendes Wochenende mit vielen Eindrücken, die ich auch alle in Bildern festgehalten habe. 

Am Freitag habe ich mich aufgemacht nach München, um am Samstag den ganzen Tag ganz in Ruhe über die Trendset Messe bummeln zu können. Ich habe auch alle Hallen gesehen, da die Messe viel kleiner als die Frankfurter ist und gut an einem Tag zu schaffen ist. Ihr könnt Euch vorstellen, daß Unmengen von Bilder gemacht wurden. Wieder zu Hause habe ich versucht eine mögliche Ordnung rein zu bekommen, damit ich Euch möglichst viel zeigen kann.



Der erste Trend, der mir sehr ins Auge gefallen ist, ist die Farbe Blau. Sie taucht überall auf, bei allen Herstellern und manchmal auch in etwas gewöhnungsbedürftigen Tönen und Kombinationen. Wir werden sehen, ob sich das durchsetzt. Es ist auf alle Fälle mal eine Abwechslung und wird gerne mit allen Metallfarben wie Gold, Kupfer, Messing kombiniert. 

Nordal
Nordal

Sieht schon sehr winterlich aus. Oder? Könnt Ihr Euch diese Kombination für den Herbst und Winter vorstellen? Oder ist Euch die Farbe zu dunkel, zu dominant?

Hübsch Interior




























Der zweite Trend, sofern man ihn als einen bezeichnen kann ist, die Verwendung von Kupfer. Ja, ihr habt richtig gelesen. Kupfer ist und bleibt auch für das restliche Jahr en Vouge. Ich weiß, die meisten von Euch mögen Kupfer nicht so. Ich muß sagen, daß ich es gern mal als Akzent einsetze. Genauso wie Gold oder Messing finde ich die Metalle sehr schön. Ob ich mir jetzt unbedingt so eine Lampe wie auf dem Bild oben in meine Wohnung hängen müßte, bleibt fraglich, aber als Accessoires finde ich es ganz hübsch. 

So wie bei den Kerzenhalter mit den Federn. Die haben wir ja auch im Shop und ich mag sie sehr gern. Ich habe mich gefreut, daß sie auch in der nächsten Saison weiter erhältlich sind, denn unsere sind fast alle ausverkauft. In dieser Kombination mit zartem Porzellan und weißem Hintergrund darf der Kupfer, Silber und Gold-Trend gerne bei uns einziehen.

Madam Stoltz





























Ich bin gespannt, was Ihr zu den Farben sagt? Hättet Ihr gedacht, daß Kupfer weiterhin so stark vertreten sein wird? Schreibt mal, wie Ihr das findet.

Morgen geht's weiter mit Part II. Bis dahin wünsche ich Euch einen entspannten, stressfreien Start in die Woche.





4. Juli 2014

Zur Einstimmung auf einen französischen Abend: Provenzalische Tomaten





Hallo Ihr Lieben, nein, das hier ist jetzt kein Foodblog auch wenn es heute schon wieder ein Post mit Essen gibt. Eigentlich wollte ich heute einen Wohn- und Dekopost machen, aber da Deutschland heute gegen Frankreich spielt und das ganze Land im Fußballfieber ist, paßt ein weiterer französisch inspirierter Beitrag einfach besser. Außerdem macht es im Moment so ein riesen Spaß zu fotografieren, denn das Licht ist super, die Farben von Obst und Gemüse sind einfach fröhlich bunt und ich koche im Moment sehr gerne. Perfekte Kombination für ein paar schöne Post, oder?



 Die Farben der französischen Flagge sind ja bekanntlich Blau, Weiss, Rot und so habe ich auch die Teller, Schalen und Tischdecke ausgewählt. Die Tomaten und Paprika bringen das Rot und die Teller von Broste Copenhagen sind Blau-Weiß. Dazu gibt es rustikale Holzbrettchen, weiße Emailieschüsseln vom Flohmarkt und schönes Holzbesteck von hier.


Die grauen Schalen von Tine K Home sehen so richtig schön sommerlich aus, vorallem wenn darin ein köstlicher Ruccolasalat angerichtet ist.


Für die Provenzalischen Tomaten braucht ihr:

4 große Fleischtomaten
Salz & Pfeffer
je 1 rote&grüne Paprikaschote
2 Knoblauchzehen
1 Bund Thymian
3 Zweige Rosmarin
Parmesan zum Überbacken
3 Bund Rauke
3 EL Zitronensaft
2 EL Olivenoel

Tarteform von IB Laursen

So geht's:

Die Tomaten quer halbieren, mit Salz und Pfeffer würzen. Paprikaschoten in dünne Ringe schneiden. Knoblauch und Kräuter fein hacken. Parmesam grob reiben, damit er schön zerläuft. Rauke putzen.

Die Tomatenhälften auf ein Backblech oder in eine ofenfeste flache Form geben, Paprika, Knoblauch, Kräuter und Parmesam darauf verteilen und im Backofen bei 220°C ca. 15-20min backen. Die Rauke mit dem Zitronensaft und etwas Olivenöl vermischen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Tomaten aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen. Mit Olivenoel beträufeln und mit der Rauke auf Tellern anrichten. Dazu kann man Brot, Nudeln oder Gegrilltes Fleisch essen. Schmeckt aber auch ohne.



Das ist mein Lieblingsbild in den Farben Frankreichs. Tomatenrot, Ozeanblau und Schneeweiß und das ganze wird ergänzt durch duftenden Rosmarin. Herrlich!



Jetzt wünsche ich Euch einen entspannten Start ins Wochenende, drücke die Daumen, dafür daß Deutschland weiter in der WM spielt und das wir weiter ganz unbeschwert die französische Lebensart geniesen können.

Wie sieht Euer Wochenende aus? Seit Ihr Fußballfan und schaut Euch das Spiel an?





29. Juni 2014

So schaffst du es, die französische Lebensart in dein Zuhause zu holen



Bonjour, mon ami! Heute wird es ganz französisch hier und ich habe tonnenweise Tipps & Ideen, die nur so sprudeln, um allen, die dieses Jahr nicht nach Frankreich reisen können, die fränzösische Leichtigkeit nach Hause zu holen. Als wir letztens in Kopenhagen waren, sind wir durch Zufall auf der Suche nach einem kleinem Frühstück auf dieses tolle Bistro gestoßen. Es heißt Je t'aim und wird, genau wie der Name schon sagt, mit viel Liebe und Hingabe geführt. Ein richtiges französisches Bistro im angesagten Studentenviertel von Kopenhagen, das so authentisch ist, daß ich mich in die Zeit meiner Reisen nach Frankreich versetzt gefühlt habe. Es war so schön, daß wir gleich mehrmals dort waren, da es praktischerweise um die Ecke von unserem Hotel lag.

Als ich jetzt die Bilder so durchgesehen habe, die an dem Wochenende entstanden sind, wollte ich  Euch diese unbedingt in Verbindung mit einigen Rezepten für noch mehr Frankreich-Feeling zeigen.

Ich hätte sogar große Lust, eine Serie mit französischen Rezepten daraus zu machen. Heute habe ich für Euch zur Einstimmung gleich mal ein paar Crepes gebacken, doch dazu gleich mehr. Zuerst kümmern wir uns um die Dekoration im Bistro-Charme.

























Wie es sich für ein Bistro gehört, überwiegen die dunklen, kräftigen Farben in der Einrichtung. Das Geschirr ist entweder ganz schlicht und weiß oder mit einem Toile de Jouy Muster verziehrt. Beides sehr hübsch. Dazu gesellen sich am besten schöne silberne Löffel, Messer und Gabeln und ganz einfache, robuste Gläser. Die Weingläser in einem Bistro in Frankreich sind meistens auch robust, oft auch einfache Saftgläser und trotzdem total schön. In unserem Bistro in Kopenhagen wurde die rustikale Einrichtung durch weiße Stoffservietten und tolle Kerzenhalter aus Messing und Silberleuchter aufgewertet.


Falls Ihr mal so einen französischen Bistrobesuch bei Euch zu Hause nachgestalten möchtet, dann versucht unbegingt neben den typischen Kräutern, ein paar echte Accessoires zu bekommen. Zum Glück für mich, gibt es hier in Oberursel einen wundervollen kleinen Laden mit allerlei französischen Köstlichkeiten, bishin zum echten Eclair, Tartes und Baguette.

Ich gehe, so oft ich kann vorbei und seit kurzem kann man im Marche du Sud auch online einkaufen. Für diesen Post habe ich dort die Zitronenlimonade für die Crepes gekauft. Mein Kind liebt beides heiß und innig und hat nur auf das Signal gewartet, daß es alles auf essen und austrinken darf.




























Da ja auch die Tischdekoration dem Thema französisches Bistro folgte und ich unsere weißen, nordischen Möbel ja nicht so schnell umstreichen konnte, habe ich mit roten Karos, Rosmarin und einer rustikalen Tischdecke nachgeholfen.

Glas von Tine K Home (hier)

Die Zitronen-Crepes werden mit einem Zitronensirup übergossen, der super einfach herzustellen ist.

Ihr benötigt dazu 
50g Zucker, der ohne umrühren im Topf aufgelöst wird.
Danach 4 EL Wasser und 6 EL frisch ausgepressten Zitronensaft dazugeben und glatt rühren. So lange köcheln bis sich der Karamel aufgelöst hat und zum Schluß 50g Butter dazu geben. 

Ich verspreche Euch, in der Sauce wollt Ihr ein Bad nehmen, so köstlich ist sie!


Für die Crepes benötigt ihr:
1 Vanilleschote
350ml Milch
75g Mehl
1 Prise Salz
1 Ei
2 EL Sonnenblumenöl
Puderzucker zum bestäuben. 

Alle Zutaten zu einem glattem Teig verrühren und in heißen beschichteten Pfannen ganz dünn ausbacken. 

Am besten schmecken die Crepes wenn sie wirklich ganz dünn sind, auch wenn es am Anfang eine Herausforderung in der Herstellung ist.


Mögt Ihr die französische Küche und das Land? Oder beleibt Ihr doch lieber dem nordisch, skandinavischem verbunden?


Ich wünsche Euch einen wundervollen, französisch, leichten Start in die neue Woche. Ich gehe jetzt mal Galettes vorbereiten für den nächsten Post.



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