16. Oktober 2013

Rezepte aus Großmutter's Zeiten - Mailänder Apfelkuchen






Hallo Ihr Lieben, heute habe ich für Euch einen Post, denn ich jetzt mehrere Wochen schon ganz gespannt vorbereitet habe und mich so auf die Gestaltung und das Backen gefreut habe. Aber ganz von vorn.

Begonnen hat es mit einer E-Mail von Toni, die so begann "kennst du den Film “Julie & Julia”? In diesem kocht die junge Julie (2002) in 365 Tagen 524 Rezepte aus einem alten Kochbuch – genauer gesagt aus dem Kochbuch der Julia, die ca. 50 Jahre zuvor französische Rezepte für amerikanische Hausfrauen geschrieben hat. Julie fängt an, über die Herausforderung einen Blog zu schreiben."

Ob ich den Film kenne? Na klar, kenne ich den Film!!! Der ist super, einer meiner Lieblingsfilme und eine Geschichte, die mir nie mehr aus dem Sinn gegangen ist. Für alle, die den Film noch nicht gesehen haben, kann ich nur empfehlen am Freitag Abend eine Movie Night mit Julie & Julia zu veranstalten.



Weiter in Ihrer E-Mail fragte Toni mich, ob ich nicht Lust hätte, zusammen mit anderen Bloggern, ein Rezept aus einem alten Back- oder Kochbuch nach zu kochen  oder zu backen. Dann verlinken wir alle Beiträge und gestalten zusammen ein Rezeptbuch aus Großmutter's Zeiten. Ratet mal, wie lange ich überlegt habe, ob ich hierzu ja oder nein sagen sollte. Es hat unter einer Sekunde gedauert und seit dem bin ich am Planen. Die E-Mail mit Toni gingen ab da nur so hin und her und dann habe ich mich ans Telefon gehangen und meine Familie angerufen. Fündig geworden bin ich bei meiner liebsten Oma, die schon ganz vergessen hatte, dass es dieses Buch und noch einige andere Zettel in ihrem Küchenschrank gibt. Es lag ganz oben, da wo sie sonst nie hinkommt. Zu Tage gekommen ist ein wahrer Schatz, ein Buch noch in altdeutscher Schrift, verfaßt mit allerhand nützlicher Tipps für die Hausfrau von damals und wundervollen Rezepten. Es gibt allerhand Suppen aus allen möglichen Zutaten, von Hagebutten bis Brotsuppe, Saucen und Rezepte für große Fleischstücke aus dem Bratrohr :)




Dieses Buch stammt noch von meiner Uroma und ist schon so oft benutzt wurden, dass es fast auseinander fällt. Aber der Inhalt ist fantastisch und mehr als wert entdeckt zu werden. Aber keine Angst, der Blog hier wird sich jetzt nicht die nächsten 365 Tage mit den Rezepten beschäftigen, aber wenn Ihr Lust habt, dann starte ich eine neue Serie und veröffentliche gerne allerhand Leckereien für Euch aus Großmutter's Zeiten.


Als erstes Rezept habe ich mir den Mailänder Apfelkuchen ausgesucht. Da wir am Sonntag Freunde zu Kaffee und Kuchen eingeladen hatten, bot es sich an, gleich einen Kuchen auszuprobieren. Köstlich! Da früher immer in großen Mengen Essen produziert wurde, reichte das ganze Blech mit dem Kuchen auch noch für den nächsten Tag und hat meine Kollegen im Büro sehr erfreut.


Für unser Kaffeekränzchen am Sonntag habe ich den Kuchen auf einer Etagere angerichtet und den Tisch mit herbstlicher Dekoration und dem grauen Geschirr von Ib Laursen eingedeckt.



Die Eulenservietten paßten einfach super zu dem geplanten fröhlichem Nachmittag mit Kindern und allgemein guter Laune. Ich mag die Eulenmotive sehr gern und überlege schon, wo ich sie noch so mit unterbringen kann. Das wäre bestimmt auch ein schönes Accessoire für den Shop.


Aber jetzt gibt es erst Mal das Rezept für Euch. Ich habe es 1:1 so übernommen wie im Rezept beschrieben, da es ja autentisch bleiben soll. Also nicht wundern über manche Zutaten.





Habt Ihr auch noch solch alten Koch- oder Backbücher?

Mehr Rezepte aus Großmutter's Zeiten gibt es schon jetzt hier bei Toni.

Bezugsquellen:
Eulen Servietten  von Ib Laursen
Etagere von Bloomingville
Schale von Tine K Home
Facet Glas von Tine K Home


Kommentare :

  1. Wow, das ist eine tolle Idee für einen Post! Das Buch von der Uroma sieht richtig danach aus, dass Generationen davon gekocht haben, toll. Ich habe auch noch die Rezeptesammlungen meiner beiden Omas und hüte sie wie ein Schatz. Beide leben nicht mehr und manchmal, wenn ich ihnen nah sein möchte, hole ich die alten Rezepte hervor und erinnere mich an die Leckereien meiner Kindheit. Jetzt brauch ich nur noch Mohn, damit ich meinen Tisch so hübsch dekorieren kann wie bei dir. ;-)
    Liebe Grüße, Daniela

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  2. Das klingt ja unglaublich lecker. Vielen Dank für's Rezept und die schönen Bilder!

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  3. Wunderschöne Bilder und wirklich eine tolle Idee mit den Rezepten aus alten Zeiten. Werde ich bei Gelegenheit mal nachbacken... Danke für das Rezept. Viele liebe Grüße, Stephanie

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  4. Guten Morgen Jana,
    Deine Deko ist wirklich wunderschön und so stimmungsvoll. Gefällt mir supergut. Genau wie der leckere Kuchen.

    Liebe Grüße
    Birgit

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  5. Das ist ja eine tolle Idee! Da bekomme ich direkt Lust, mal im Fundus meiner Eltern zu stöbern. ICh backe jetzt noch manchmal aus dem Dr Oetker Backbuch, das sich meine Mutter von ihrem ersten Gehalt gekauft hat...

    Liebe Grüße,
    Eva

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  6. Wir haben zu Jahresanfang die Kochbuchschublade in Omas Küche ein bisschen ausgemistet, da ist auch einiges ans Tageslicht gekommen... z.B. auch ein Büchlein von meinem Vater in dem er in seiner Schulzeit Rezepte gesammelt hat (kochen habe ich ihn aber noch nie gesehen)...

    Die alten Backbücher sind bei uns noch in Benutzung, aber bleichen immer mehr aus, da meine Oma, egal wie fettig oder mehlig ihre Finger sind, sie immer als kleine Gedächtnisstütze zu Hand nimmt.

    Sie hat eine neuere Auflage (nicht mehr in Altdeutsch) von dem von dir vorgestellten Buch, dass auch immer zu Rate gezogen wird....

    Viel schwieriger ist es aber mit den Rezepten, die sie auswendig können und nicht niedergeschrieben sind, die sollte man, wenn man noch die Gelegenheit dazu hat, seinen Omas rechtzeitig entlocken!

    Noch eine Frage zum Rezept: Was hat es mit dem Quark auf sich, muss der schon älter sein oder Zimmerwarm?

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    1. Liebe Jule,

      ich habe den Quark zimmerwarm verarbeitet. Da ich auch immer in Kochbücher mit mehligen Fingern fasse, habe ich mir eine Bilderleiste an die Wand geschraubt :) Dann ist es aus dem Weg
      GGGGLG Jana

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  7. Liebe Jana,
    erst vor kurzem hatte ich auch ein ganz altes Back - Kochbuch in Händen. Es war auch auf Altdeutsch geschrieben und hatte noch etliche Empfehlungen für den Einkauf von Allerlei. Längst vergessene Firmen aus der Umgebung machten Werbung. War wirklich interessant.
    Hab mich in deine Etagere verliebt und gleich mal bei dir bestellt ;-).
    Herzliche Grüße Alex

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  8. Mhmmm...ich kann fast, aber nur fast den Duft des Kuchen riechen. ;-) Lecker!!
    Und was für ein wertvoller Schatz!!!!
    Ich freue mich auf mehr solcher Rezepte.

    Liebe Grüße,
    Miriam

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  9. Den Film kenne ich auch! Ganz großartig! Eine tolle Idee, alte Bücher auszugraben und Rezepte zu probieren!
    Herzliche Grüße,
    Nadine

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  10. Ui, der Film ist sooo toll und für mich einer der Gründe, warum ich überhaupt mit dem bloggen angefangen habe :) Aber den Aufwand kann ich leider nicht betreiben, den J. dort gemacht hat-dennoch eine tolle Idee! Und die Idee dieses mit ein paar Bloggern gemeinsam zu machen ist mega! Auch in meiner Familie muss noch irgendwo so ein altes Kochbuch rumlungern (sicherlich bei jemadem, der eigentlich kein Back und Kochfan ist "lach", denn sonst wüsste ich wer das hat) Hach, ich glaube ich muss mir Julie & Julia noch mal ansehen, habe ihn auf DVD. Mein Abendprgramm steht nun schon mal fest. Dein Kuchen sieht sehr lecker aus und erinnert mich wirklich schon durch den Anblick an Oma`s Kuchen! Tolle Idee von euch, wirklich!
    Liebe Grüße, Lilli

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  11. Hallo Jana,

    einfach entzückend diese Idee! Meine Mama hat auch ein solches Backbuch, jetzt bin ich richtig angeschärft! Letztes Weihnachten habe ich für meine 2 Schwestern ein Rezeptbuch gestaltet mit original handgeschriebenen Rezepten meiner Mutter. Die Freude über das Machen und Schenken war für mich schon überwältigend. Eure Idee, na ich bin begeistert!

    GLG Renate

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  12. Ich werde den auf jeden Fall nachbacken! Aber ich denke, dass ich die Menge erst einmal halbiere :D Das ist in meinem Buch nämlich auch so: Das bekommt man meist gar nicht aufs Blech, weil das mal eben mit einem KILO Mehl gemacht wird.
    Die Quark-Zitronen-kombi ist mit den Rosinen bestimmt klasse. Ich glaube, das wird einer meiner neuen Lieblingskuchen. Das habe ich im Gefühl! :)

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  13. Beim Ausräumen des Hauses von des Liebsten Mama haben wir auch so ein paar fast auseinanderfallende Schätzchen gefunden. Zum nachbacken war aber noch keine Zeit. Wobei mich die alten Kochrezepte auch sehr reizen

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  14. Beim Ausräumen des Hauses von des Liebsten Mama haben wir auch so ein paar fast auseinanderfallende Schätzchen gefunden. Zum nachbacken war aber noch keine Zeit. Wobei mich die alten Kochrezepte auch sehr reizen

    Liebe Grüße, Claudia

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Vielen Dank für Deine netten Worte und die Zeit, die du dir genommen hast.

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