14. November 2014

Dublin, die schönsten Orte, um dem Alltagsstress zu entfliehen





Hallo Ihr Lieben, in den letzten Wochen bin ich viel unterwegs gewesen und habe Orte kennengelernt, die einfach nur wunderschön sind. Ich liebe es sehr in der Welt herum zu reisen und habe festgestellt, daß ich dabei super abschalten kann. Die neuen Eindrücke und Erlebnisse bleiben ja meist noch lange in Erinnerung und hinterlassen ein Gefühl von Klarheit und positiver Stimmung.  



























Im Oktober bin ich deshalb mit meinem Sohn nach Dublin geflogen und wir haben Freunde besucht. Es war mein erster Besuch auf der grünen Insel und ich war überrascht, wie mediterran das Flair dort zum Teil ist. 

Übernachtet haben wir im Kingston Hotel in Dùn Laoghaire (man spricht es "Dun Liery" aus), einem Ort südlich von Dublin, der mit der DART, dem Vorortzug, super erreichbar ist. Jeden Morgen sind wir aufgewacht mit der tollsten Aussicht auf die Bucht von Dublin und den Jachthafen von Dùn Laoghaire.



























In Koorperation mit dem Hotel befindet sich direkt nebenan das Restaurant Oliveto. Einen Tisch zum Dinner bekommt man normalerweise nur gegen Reservierung, da es bei den Einheimischen super beliebt ist. Aber sobald man sich als Hotelgast zu erkennen gibt, bemühen sich die Kellner sofort einen Tisch freizumachen, was für uns jedenfalls gut funktioniert hat. Aber auch wenn ihr im Oliveto kein Glück habt, gibt es in Dùn Laoghaire großartige Alternativen.


























Eine Institution seit über 50 Jahren in Dùn Laoghaire ist Teddy's Ice Cream. Köstlich! Mit dem Eis geht es dann entweder an der Küstenpromenade entlang bis zum James Joyces Tower und der Badeanstalt Forty Food, wo die Iren selbst am 23.Dezember noch in den Atlantik schwimmen gehen.

Oder alternativ könnt ihr einen Spaziergang durch den People's Park machen. Wenn man den People's Park auf der gegenüberliegenden Seite verläßt, landet man auf einer Einkaufsstraße mit den schönsten Vintageschilder und liebevollsten Schaufenstern, die ihr je gesehen habt. Alles in Dùn Laoghaire ist irgendwie liebevoll, elegant und mit einem Hauch Vintage, wie aus einer anderen Welt. Es ist der perfekte Ort, um einfach mal durch den Tag zu treiben und die Alltagssorgen zu vergessen, denn die scheint niemand dort zu haben.
























































Natürlich waren wir auch direkt in Dublin unterwegs. Eine interessante, lebendige Hauptstadt, die trotzdem ganz charmant geblieben ist. Es lohnt sich auf alle Fälle mal einen Tag lang die bequemsten Schuhe anzuziehen und einfach durch die Straßen zu schledern.



























In der Haupteinkaufsstraße Grafton Street kann man einkaufen bis zum umfallen, aber auch ein Besuch in Temple Bar, das ehr studentisch geprägt ist, lohnt sich. Vorallem, wenn ihr auf der Suche nach anderen Mitbringseln als dem obligatorischen irischen Hüten, Pullover, Keksen oder Ginuess seit, lohnt sich Temple Bar. Und nicht zu vergessen, die Kneipenszene bei Nacht soll viel Spaß machen. Allerdings haben wir das dieses Mal noch nicht getestet. 























































Wenn ihr von dem Trubel der Innenstädte genug habt, dann nehmt den Zug und fahrt nach Malahide an das nördliche Ende der Bucht von Dublin. In Malahide gibt es ein sehr schönes kleines Schloß, mit fünf eigenen Schloßgeistern, einer sehr unterhaltsamen Führung und einem riesigem Park, in dem man Picknick machen kann. Aber auch die kleine Stadt Malahide und die Küste und das Flair rund um das Schloß sind sehr sehenswert und erholsam.






























Irgendwie ist vieles in Dublin und der Umgebung einfach magisch und viel entspannter als man es von einer europäischen Hauptstadt erwarten würde.





















































Ein letzter Ort, den ich Euch vorstellen möchte, ist Killiney, ein Vorort von Dublin in dem auch Bono von U2 sein Haus hat. Wir sind zum Killiney Hill Park hoch gefahren und haben von dort die Küste und auch das Hinterland von der Dublin Bucht überblickt. Es gibt verschiedene Routen hoch zum Plateau, die man als schönen Spaziergang gestalten kann oder wer mag kann auch die Klettertour unternehmen. Oben angekommen, hat man den besten Blick überhaupt und möchte einfach nur die Welt umarmen und geniesen.



























Wart Ihr schon mal in Irland? Welches sind Eure Orte, um dem Alltagsstress zu entfliehen?





7. November 2014

Das Leben ist nicht planbar, aber dennoch schön!




Hallo Ihr Lieben, 

heute fange ich einfach mal an zu schreiben und beende damit diese Blogpause, die jetzt doch länger gedauert hat als geplant. Eigentlich hatte ich so viele Projekte im Kopf, eigentlich mache ich immer so viele Pläne und eigentlich hatte ich bisher mein Bloggerleben, das als Shopbesitzerin, meinen Hauptjob als Architektin und meine Rolle als Alleinerziehende Mutter voll im Griff. Alles lief super, ich war rundum glücklich und habe mich absolut unangreifbar gefühlt. Aber das Leben ist manchmal anders und meistens auch nicht so, wie wir es planen. Um es gleich vorne weg zu sagen, es läuft alles immer noch super. Es sind keine existenziellen Kriesen über uns herein gebrochen. Gott sei Dank, aber dennoch waren die letzten Monate für mich ein Weckruf. 


Einige langjährige Leser unter Euch wissen ja, daß ich hauptberuflich Investitionen und Bauprojekte entwickle und für eine große Privatschule realisiere. Ein spannender Job, der viel mit Innenarchitektur, Architektur und Projektmanagement zu tun hat. Ich liebe meinen Job und deshalb habe ich mich die letzten Jahre auch sehr stark engagiert und darf jetzt endlich eins der größten Projekte überhaupt - ein Sport- und Lernzentrum bauen. Nachdem wir fast 5 Jahre daran gearbeitet haben und die Planung gemacht haben, sind jetzt tatsächlich die Bagger angerollt und wir bauen. Ein unbeschreiblich schönes Gefühl so ein Ziel erreicht zu haben. Da es aber kein Licht ohne Schatten gibt, braucht dieses Projekt natürlich auch gerade jetzt sehr viel Energie und trotz allem Optimismus und Freude, hat mein Körper irgendwann einfach eine ganz fette deutliche Grenze aufgezeigt. Auf einmal ging fast gar nichts mehr und ich habe mit viel Willenskraft die täglichen essentiellen Sachen noch erledigt und mich ansonsten darum gekümmert mich zu erholen. Das war nicht leicht, denn ich mußte zu allererst lernen los zu lassen und kein schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich etwas nicht schaffe. Das ich durch diesen Schritt auch meinen Blog und den Onlineshop runterfahren mußte, habt ihr ja alle gemerkt und ich danke Euch allen, daß Ihr trotzdem zu mir gehalten habt.

In den letzten Wochen habe ich viel darüber nachgedacht, was ich eigentlich möchte. An erste Stelle steht ganz klar mein Sohn. Auch wenn er jetzt schon als Teenager sehr selbstständig ist, möchte ich die Zeit haben, wenn er mich braucht und die halte ich immer frei. Mir ist auch mein Hauptjob nach wie vor sehr wichtig, denn ich liebe das was ich dort täglich schaffe. Ich habe aber auch gelernt, zu meinen Bedürftnissen zu stehen und das es okay ist, es nicht allen Recht zu machen. Ich weiß, das klingt abgedroschen und eigentlich sollte es doch jeder wissen, aber ich hatte es einfach verdrängt. 

Dann habe ich lange überlegt, was ich mit Martha's anfange. Der Onlineshop braucht sehr viel Zeit und Aufmerksamkeit und vorallem habe ich immer den Anspruch meinen Kunden einen sehr persönlichen Service zu bieten und auf Anfragen schnell zu antworten. Mir persönlich hat der Shop immer sehr viel Spaß gemacht und vieles davon kam ja auch hier im Blog zum Ausdruck. Als ich jetzt bei den Sommermessen nichts mehr eingekauft habe hat mir das schon sehr weh getan und ich habe manches Mal an meiner Entscheidung gezweifelt. Heute bin ich aber so weit und weiß, daß es besser ist, den Shop erstmal runter zu fahren. Wir verkaufen noch die wenigen Sachen, die noch da sind und dann schauen wir weiter. 



Was mir aber in den letzten Wochen immer wieder gefehlt hat ist der Blog. Dieser Blog ist zu einem echten Herzensprojekt geworden und das kann ich nicht aufgeben. Der Blog ist so etwas wie meine kleine Welt, in der ich alle meine Gedanken und Projekte ausprobieren kann. Es ist für mich die Welt, in der auch ganz verschiedene Themen zum Ausdruck kommen und meine Kreativität einfach so fließen kann. Das möchte ich nicht aufgeben! 

Mir ist bewußt, daß dies heute mein längster und mein persönlichster Post in den ganzen drei Jahren war. Aber es war mir einfach wichtig, diese Erfahrung mit Euch zu teilen und Euch zu erklären. Ab jetzt geht es dann wieder locker, flockig, in gewohnter Weise um schönes Design, tolle Reisen, Rezepte und das Leben allgemein in meinen Posts. Ich freue mich schon darauf und mein Kopf ist endlich wieder voller Pläne! 

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen entspannten Abend und ein schönes Wochenende! 
Jana
 

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